Das Nachladen ist das eine Glied in der Schießkette, wo die Waffe das Ziel verlässt und wieder zu ihm zurückkommen muss. Alles andere - Schießstellung, Ziehen, Visierung, Abzug - arbeitet entlang einer einzigen Linie zum Ziel. Das Nachladen bricht diese Linie, weshalb ein schlampiges ganze Sekunden kostet, während ein sauberes fast nichts kostet.
Die Bewegung läuft in einer festen Reihenfolge. Der Daumen der Schießhand drückt den Magazinhalter, ohne den Griff zu brechen, und er tut es, während die Waffe gerade gehalten wird, der Magazinschacht nach unten zeigt, sodass das leere Magazin unter seinem eigenen Gewicht frei fällt. Die Waffe kommt dann zum Körper herein, der Zeigefinger ruht am Verschluss, der Magazinschacht zur Tasche gedreht. Die Stützhand nimmt das frische Magazin mit ihrem Zeigefinger entlang des Körpers gestreckt und nutzt diesen Finger, um es hineinzusteuern.
Die Augen tun hier etwas Bestimmtes. Sie beobachten den Magazinschacht, während die Hände zusammenkommen, und in dem Augenblick, in dem das Magazin den Mund des Schachts fängt, gehen sie zum Ziel - nicht, sobald es eingerastet ist. Der Sitz wird blind vollendet, während die Augen schon am nächsten Schuss arbeiten, und die Waffe kommt hinter ihnen hoch.
Bei einem schnellen Nachladen läuft der Wechsel meist über ein geladenes Lager, mit dem Verschluss noch vorn, sodass das Schießen in dem Moment fortgesetzt wird, in dem das Magazin sitzt. Die Bewegung baut sich zu Hause trocken gut auf: zwei Magazine, eine Tasche am Gürtel und ein Kissen, damit ein Airsoft-Magazin nie auf einem harten Boden landet.