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Begriff

Visierbild

Eine korrekte Visierlinie über das Ziel gelegt: die ausgerichteten Visierelemente plus der genaue Punkt, an dem die Kugel landen soll.

Ein Visierbild ist das, was dein Auge sieht, wenn korrekt ausgerichtete Visierelemente auf ein Ziel gelegt werden. Die Visierlinie beantwortet „sind die Visierelemente zueinander ausgerichtet", das Visierbild beantwortet „wohin zeigt diese Ausrichtung". Die beiden werden in dieser Reihenfolge trainiert: zuerst die Geometrie, dann das Ziel.

Es gibt drei klassische Visierbilder. Die Mittehaltung - die Oberkante des Korns schneidet die Mitte des Ziels, und die Treffer kommen an dieser Kante an; die meisten modernen Werkspistolen sind darauf eingeschossen, und praktische Schützen behandeln sie als Standard. Die 6-Uhr-Haltung - das Korn berührt das Ziel von unten, „ein Kürbis auf einem Pfosten", wobei die Treffer über dem Korn ankommen; ein Klassiker des Bullseye-Sports. Die Combat-Haltung - das Korn deckt das Ziel, die Treffer verstecken sich hinter dem Korn; schnell auf kurze Distanz, grob in der Präzision.

Mit offener Visierung hält das Auge in jedem dieser Bilder seinen Fokus auf dem Korn: das Ziel bleibt leicht unscharf. Im Trockentraining wird das Visierbild trainiert, nachdem die Ausrichtung stabil hält - zuerst gegen eine leere Wand, dann auf einem Ziel mit einem definierten Zielpunkt.